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 März 2022

Nun ist Krieg. Unsere Sammelstelle ist bis April geschlossen. Im Keller stehen noch viele Kartons mit Kleidung und Spenden aus der 1000 Augen Aktion. Unsere Sammelstelle sollte eine neue Ausrichtung bekommen. Dann kam die Ukraine-Krise und die Sammelbereitschaft in Bielefeld ist toll. Gain hilft schon seit Jahren in der Ostukraine. Die Lager sind aber noch recht voll und so sammeln wir nur Hygienepakete. Da ich habe eine Operation habe und für eine Zeit ausfalle, können wir nicht proaktiv auf neue Spender, Interessenten zugehen und Hilfsgüter sammeln. Das ist schade. Wir hoffen, dass der LKW von Gain im Mai vorbeikommt. Das ist nicht so tragisch, weil die Hilfsgüter langfristig gebraucht werden. Also, macht weiter! Wir schreiben den Blog in den nächsten Tagen weiter.

Wir suchen momentan einen Fahrer, der unsere Hilfsgüter nach Gießen bringt.

 

Oktober 2021.

Nun steht der 6.Transport an. Alle Lager sind voll, weil wegen der Flutkatastrophe in Deutschland viele Menschen gespendet haben. Wir machen deswegen eine Sammelpause. Nur noch zweimal bis zum 31.12. 2021 nehmen wir Spenden an. Wenn sie aber besondere Sachen haben, oder außergewöhnliche große Mengen haben, melden Sie sich bei uns. Bitte schauen Sie genau, was wir sammeln. Oft finden sich noch Sachen darunter, die verdreckt, kaputt oder angebrochen sind. Unser Motto ist: Geben Sie nur das, was Sie selbst noch tragen oder nutzen würden.

Dezember 2020 publicprevifgew.phpWir haben nun den 3.LKW voll. Obwohl die Corona-Krise uns bestimmt, das Wetter trüb ist, ist die Bereitschaft der Bielefelder groß uns zu helfen. Zudem wird die Qualität der abgegebenen Hilfsgüter besser. Fast alles ist in Kartons verpackt und beschriftet. Wenn man sieht, wie gut die Hilfsmittel von Gain auf der Welt verteilt werden und wie froh die Menschen sind, macht unsere Arbeit Sinn.

März 2021

Nun ist der 4.LKW wieder beladen und wir sammeln weiter. Es sind fast 150 Kubikmeter Hilfsgüter vesendet worden. Das macht uns stolz. 2000 Tonnen Hilfsgüter  sammelt Gain in Gießen.

Wenn der Lagerplatz nicht reicht, müssen die Güter in 50 sogenannten Wechselbrücken gelagert werden. In einem zweiten Lager in Gießen warten. Waren mit längerem Haltbarkeitsdatum und die Ausrüstung des Katastrophenhilfeteams auf ihren Einsatz. Nicht alles, was Privatpersonen abgeben, kann ungesehen in die Hilfstransporte zu unseren Projektländern geladen werden. Leider missbrauchen manche Menschen das Spenden von gebrauchten Waren als eine günstige, schnelle und einfache Art von Müllentsorgung. GAiN ist weder Entsorger noch Entrümpeler. Zehn Prozent aller gespendeten Kleidung ist Abfall, zehn Prozent stuft GAiN als grenzwertig ein. Viele Jahre lang konnte GAiN aus Mangel an Man-power nicht sortieren und musste dies den Partnern im Ausland überlassen. So wurde unnötigerweise mancher Müll transportiert. Seit 2017 gibt es eine Sortierstraße, und die ehrenamtlichen Helfer, die dort Dienst tun, werden immer zahlreicher. 1.316 waren es im vergangenen Jahr. Was sie in den Kartons finden, sind manchmal echte Schätze. Aber Etliches gehört eher in die Rubrik skurril, auffällig und sonderbar. Wir haben auch deutsche Schulbücher, kaputten Weihnachtsschmuck und verdreckte Wäsche aussortieren müssen. Beim letzten Mal hatten wir nur einen Sack mit Müll. Bitten geben Sie nur das weiter, was Sie selbst noch anziehen würden.

Wir haben auch deutsche Schulbücher, kaputten Weihnachtsschmuck und verdreckte Wäsche aussortieren müssen. Beim letzten Mal hatten wir nur einen Sack mit Müll. Bitten geben Sie nur das weiter, was Sie selbst noch anziehen würden.

 

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MÄRZ 2021

GAIN veröffentlicht den neuesten Projektbericht. Hier können Sie ihn direkt lesen:

Schauen Sie auf die Homepage von Gain oder folgen Sie dem Link 

Unbxenannt

https://www.gain-germany.org/fileadmin/Content/Download/Bewegt_Jahresbericht/21-01_Bewegt_Ressourcen.pdf

 

Danke für eine große Spende


Wir haben einen größeren Geldbetrag aus einem Nachlass bekommen. Das konnte damit realisiert werden:In Ungarn arbeiten wir eng mit unserem lokalen Partner KEMA zusammen. Wir beladen Hilfstransporte mit Dingen des täglichen Bedarfs, Nahrung, Schulranzen etc. und bringen sie nach Ungarn. Dort ist unser Partner gut vernetzt mit Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen im ganzen Land und leitet die Hilfsgüter darüber hinaus auch an Menschen in Not in der Ukraine und in Serbien weiter.

Bisher muss der serbische und ukrainische Kontakt unseres Partners in die Mitte von Ungarn fahren, um dort die Dinge mit einem PKW abholen zu können (pro Person darf man z.B. ca. 50 kg Güter zollfrei in die Ukraine einführen). Dieser Vorgang kostet mehrere Stunden Zeit (Fahrtzeit, Grenzübertritt). Um die Weiterleitung der Hilfsgüter in die Ukraine und nach Serbien (beide Länder sind nicht in der EU) zu verbessern, hatte unser Partner aus Ungarn eine Idee:

Wir kaufen jeweils einen Container (sog. Wechselbrücke), der auf einen LKW-Anhänger geladen werden kann. Die Container gehen dann gefüllt nach Ungarn und wir stellen sie jeweils nahe der Grenze der Ukraine und von Serbien ab. Diese Container können zukünftig als Lager für Hilfsgüter benutzt werden. Unser Partner aus Ungarn kann dort jederzeit Hilfsgüter hinbringen und seinen Kontakten in der Ukraine und Serbien zur Verfügung stellen. Diese können dann jederzeit hinfahren, sich die Hilfsgüter herausnehmen und den Menschen in Not in der Ukraine und Serbien bringen. Durch das grenznahe Lager werden viele Stunden an Fahrtzeit gespart und man ist viel flexibler! Wir möchten unserem Partner gerne helfen, damit er in Zukunft noch besser Menschen in Not erreichen kann.
Die Spende der Sammelstelle würde dafür genutzt werden, die Kosten für die Anschaffung der Wechselbrücken zu decken.

Unsere Hilfsmittel kommen an

Es wurden in den Camps für Geflüchtete Hilfsgüter verteilt:

  • Windeln zweiwöchig in Diavata; wöchentlich in Vajochori, von Tür zu Tür
  • Babynahrung täglich in Diavata, wöchentlich in Vajochori
  • Hygieneartikel monatlich.
    Die Spenden von uns waren für die Camps eine große Unterstützung für die Menschen in extremer Not. Die Menschen haben die Hilfsgüter mit Dankbarkeit entgegengenommen.

WELTFLÜCHTLINGSTAG • Betrifft uns dieses globale Problem noch?

Sonntag, 20 Juni ist Weltflüchtlingstag. Ein Tag, um an die 1 Prozent aller Menschen weltweit zu denken, die auf der Flucht sind. Es mag wie wenig klingen, aber es sind etwa 79,5 Millionen Menschen. Das sind 1 von 97 Personen. Mehr als die Hälfte davon ist im eigenen Land auf der Flucht und 5 % suchen Asyl in anderen Ländern. UNHCR hat noch nie so eine hohe Zahl etabliert. Und es sieht so aus, als würde sich diese Zahl nur erhöhen.

Ein paar Fakten direkt:

👉 Mindestens 100 Millionen Menschen mussten in den letzten Jahrzehnten aus ihren Häusern fliehen, um Sicherheit in oder außerhalb ihres Landes zu suchen.

👉 Die Zahl der Menschen auf der Flucht hat sich seit 2010. fast verdoppelt. Nun sind 79,5 Millionen Menschen auf der Fläche, gegenüber 41 Millionen im Jahr 2010

.👉 80 % der weltweit unterwegs sind in Ländern oder Gebieten, die akute Ernährungsunsicherheit und Unterernährung erleben. Viele dieser Länder erleben Klima-und Naturkatastrophen

.👉 Mehr als 3/4 der weltweiten Flüchtlinge (77 %) sind langfristig auf der Flucht. Wie zum Beispiel wegen der seit fünfzig Jahren anhaltenden Situation in Afghanistan.

👉 85 % der Flüchtlinge werden in Entwicklungsländern versorgt, hauptsächlich in einem Nachbarland ihrer Heimatländer.

👉 2/3 der Flüchtlinge stammen aus Syrien, Venezuela, Afghanistan, Südsudan und MyanmarHinter den Zahlen stehen Menschen wie du und ich. Beeinträchtigt uns dieses Problem immer noch?GaiN will Hilfe leisten durch die Bereitstellung von Geld, Entlastung, Personal, medizinischer Versorgung und Schutz. Vor allem auch an Flüchtlinge

.👌 Tipp 1: Schaut euch dieses beeindruckende Video von UNHCR an. Es dauert 5.30 Minuten, aber es lohnt sich wirklich zu sehen, was unsere Mitmenschen in der Not erleben.

👌 Tipp 2: Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden und mache sie mit diesem globalen Problem vertraut.Quelle: https://www.unhcr.org/nl/

Wir sind stolz, ein Teil der Gain-Familie zu sein. Wir brauchen mal wieder 100 Kartons, damit die Garage wieder perfekt gefüllt ist.

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